Fotos  &  Berichte

Aktuelles 2020

Texte: Verena Assum

Uns gibt's auch bei FACEBOOK:



Mai 2020

Grußwort von Wallfahrtskurat Hans Schweiger

zur abgesagten Trachtenwallfahrt nach Birkenstein

 

Liebe Trachtlerinnen und Trachtler des Oberlandler Gauverbands!


Wie sollen wir mit der Tatsache umgehen, dass die diesjährige Trachtenwallfahrt nach Birkenstein wegen Corona ausfallen muss? Sollen wir sie gedanklich abhaken? Ich denke nicht. Ich schlage vor: Gehen wir gedanklich den Wallfahrtsweg vom Sportplatz der Mittelschule Fischbachau nach Birkenstein hinauf! Stellen Sie sich also vor: am Christi Himmelfahrtstag, den 21. Mai treffen in Fischbachau ab 8 Uhr nach und nach die Trachtler und Trachtlerinnen aus dem gesamten Gau ein. Viele freuen sich darüber, altbekannte Gesichter wieder zu sehen und es kommt zu kurzen Gesprächen. Dann um 9 Uhr ist die Aufstellung zur Wallfahrt: voran das Vortragskreuz mit den Kirchenfahnen, der Altardienst und die Geistlichkeit, der Gauvorstand und dann alle Trachtler/innen in Reih und Glied.


Es wird der Rosenkranz gebetet. Beim Rosenkranz, der ja ein meditatives Gebet ist, kommen viele zum Nachdenken über Gott und die Welt. Darin besteht auch der Sinn einer Wallfahrt: sein Leben im betenden Gehen überdenken und Gott neu anzuvertrauen. Ungefähr 2000 Menschen in festlicher Tracht sind im Gebet vereint. Die Tracht relativiert bestehende Standesunterschiede.
Von außen kann man überhaupt nicht mehr erkennen, wer in der Gesellschaft welche Position innehat. In der Tracht leuchtet die Würde auf, die allen Menschen gemeinsam ist. So erinnert die Tracht auch an das Taufkleid, das jedem Neugetauften mit den Worten aufgelegt wird: „In der Taufe bist du eine neue Schöpfung geworden und hast – wie die Schrift sagt – Christus angezogen.
Dieses weiße Gewand sei dir ein Zeichen für diese Würde.“


Bei der gemeinsamen Fußwallfahrt ist es wichtig, dass alle mit derselben Geschwindigkeit dahinschreiten.
Das funktioniert nur, wenn die Stärkeren auf die Schwächeren Rücksicht nehmen. Dies erinnert mich an die neue Welle der Solidarität und der gegenseitigen Rücksichtnahme, die wir zurzeit erleben dürfen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich dieser positive Trend in unserer Gesellschaft auch über Corona hinaus fortsetzt. Was geschieht noch bei der Trachtenwallfahrt? Es wird die Ebene gewechselt. Von Fischbachau Dorf bis Birkenstein sind ca. 80 Höhenmeter zu überwinden.
Gerade auf dem letzten Teilstück wird es besonders steil. Es hat schon seinen Sinn, warum Birkenstein auf 850 Höhenmeter liegt. Durch das Sich-Hinaufbewegen bekommt man ein wenig Distanz zu den Niederungen des Alltags. Oben angekommen vereinen sich alle Trachtengruppen zu einer festlich gestalteten Eucharistiefeier. Das Thema dieses Tages ist vorgegeben: die Himmelfahrt Christi.

 

In diesem Jahr ist das Evangelium nach Matthäus dran. Darin sagt Jesus der Auferstandene kurz vor seinem Abschied zu seinen Jüngern: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“(Mt 28,20). Die Himmelfahrt Jesu bedeutet also keineswegs einen Abschied für immer, sondern das Gegenteil: durch seine Rückkehr zum Vater hat der gekreuzigte und auferstandene Herr die für
seine irdische Zeit geltenden Grenzen von Raum und Zeit endgültig hinter sich gelassen. Seitdem ist er überall gegenwärtig und wirksam. Das kann uns nur Kraft und Zuversicht geben.
Am Ende der Festmesse ist das Gedenken aller in den zwei Weltkriegen gefallenen und vermissten Trachtler. Dieses Gebetsgedenken war ja 1923 der Anlass für die erste Wallfahrt nach Birkenstein. Heute wird dieses Gedenken durch das Gebet für alle verstorbenen Mitglieder des Gauverbandes ergänzt.
Nach dem Gottesdienst gehen noch viele Trachtler/innen in die Wallfahrtskapelle, um ihre persönlichen Anliegen der Fürsprache der Muttergottes anzuvertrauen. Mit diesem Besuch in der Kapelle geht der gottesdienstliche Teil der Wallfahrt zu Ende. Sie setzt sich fort in der Einkehr in den Gasthäusern.


Liebe Trachtlerinnen und Trachtler!
In diesem Jahr hätten wir besonders dafür gebetet, dass unsere Welt so bald als möglich von der Corona-Pandemie befreit wird. Dieses Gebet brauchen wir nicht abzusagen. Ich bitte Sie daher, dass wir uns an Christi Himmelfahrt zu einer großen Gebetsgemeinschaft verbinden und das folgende Gebet sprechen:


Allmächtiger, ewiger Gott,
von dir erhalten alle Geschöpfe Kraft, Sein und Leben.
Zu dir kommen wir, um deine Barmherzigkeit anzurufen, da wir durch die Erfahrung der Corona-Pandemie,
die uns herausfordert und ängstigt, mehr denn je die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz erfahren.
Dir vertrauen wir die kranken und alten Menschen an.
Sei du bei ihnen und ihren Familien, wenn sie sich einsam und verlassen fühlen.
Hilf allen Gliedern der Gesellschaft, Verantwortung zu übernehmen und untereinander solidarisch zu sein.
Stärke alle, die im Dienst an den Kranken bis an ihre Grenzen gehen.
Auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria, die mit uns auch in schweren Zeiten auf dem Weg ist, bitten wir dich:
Befreie uns von der Krankheit, die unser Leben so stark beeinträchtigt und bedroht.
Auf dich vertrauen wir durch Christus, unseren Heiland und Herrn. Amen.


In der Hoffnung, dass wir uns nächstes Jahr an Christi Himmelfahrt gesund wieder sehen, sende ich Ihnen allen herzliche Grüße!
Ihr Hans Schweiger, Wallfahrtskurat


4. Mai 2020

Absagen der Gau-Veranstaltungen

Aufgrund der Corona-Krise mussten bereits die Frühjahrsgauversammlung, das Jugendsingen- und musizieren, sowie die Jugendleiterschulung des Oberlandler Gauverbandes abgesagt werden. Wegen der weiteren Maßnahmen zur Bewältigung dieser Krise und da die Gesundheit unserer Trachtler und Gäste oberste Priorität hat, müssen nun folgende Veranstaltungen ebenfalls abgesagt werden:

  • Trachtenwallfahrt nach Birkenstein, geplant 21. Mai 2020
  • Gaupreisplatteln in Irschenberg, geplant 19. Juli 2020
  • Gaufest in Irschenberg, geplant 25. Und 26. Juli 2020

Die Absage des Gaufestes und des Wertungsplattelns fand in Absprache vom Vereinsvorstand Sepp Heiß und Festleiter Franz Nirschl statt. Der Trachtenverein Irschenberg würde sich bereit erklären, das Gaufest 2022 auszurichten. Somit könnten die Vorbereitungen nun 2 Jahre ruhen. Hierüber muss der Form halber allerdings noch abgestimmt werden.


Halten wir in der harten Zeit zusammen und hoffen wir, dass bald wieder Vereinsversammlungen, Kinder-Jugendplatteln, Hoagascht im kleinen Kreis wieder stattfinden können.


Gauvorstand Hans Schwaiger: „Ich wünsch Euch und Euren Familien Gesundheit und hoffe, dass wir uns bald alle wieder gesund bei einem Trachtenfest wiedersehen. Drum bitt man Herrgott, geh tua uns den Gfalln und schütz unsa Hoamatd wia mas gern so dahaltn.“


17. April 2020

Gauversammlung ausgefallen!

Die für 24. April 2020 in Parsberg geplante Frühjahrsgauversammlung musste auf Grund der aktuellen Situation abgesagt werden! Zu allen weiteren Veranstaltungen des Oberlandler Gauverbandes wird der Verband zeitnah über Facebook, Presse & Homepage informieren. Die Verantwortlichen der Vereine und des Gauverbandes werden zusätzlich über Email informiert.

Bleibt’s gsund und passds auf eich auf!


19.3.2020

Terminabsagen – Corona – bleibts gesund !

Normalerweise kündigen wir zu diesem Zeitpunkt unser Jugendsingen und -musizieren des Gauverbandes an und bitten frühzeitig um Anmeldung der jungen Teilnehmer und Vormerkung des Termins für interessierte Gäste. Dieses Jahr ist es aufgrund der Corona-Krise leider anders. Viele Veranstaltungen mussten bereits abgesagt werden, weitere werden folgen. So nun auch unser Gaujugendsingen- und musizieren. Ebenfalls abgesagt wird die Schulung der Jugendleiter, die am selben Tag stattgefunden hätte.

 

LiebeTrachtler, bleibts gesund!

Liebe Musiker, ob nun klein oder groß, die Italiener haben auch etwas Positives vorgemacht und auf dem Balkon oder bei offenem Fenster musiziert. Vielleicht wäre das eine Idee für den einen oder anderen.

Postet gerne auch Videos davon auf unserer Facebook-Seite.

 

Leider haben wir nicht von allen Vereinen eine Rückmeldung erhalten, wenn sie nun Termine verschieben mussten. Bitte ggf. direkt beim Veranstalter nachfragen!

 

Anbei an dieser Stelle noch ein paar Fotos als Rückblick, mit der Hoffnung, dass wir bald wieder zu unseren unterschiedlichen Veranstaltungen zusammenkommen können.


6./7. März 2020

Bayerns Trachtler: weniger Vereine – viele Aktivitäten

Verbandstagung des Landesausschuss

Der Landesausschuss des Bayerischen Trachtenverbandes tagte am Freitag und Samstag, 6./7. März, in Raubling-Obermühl.

Wichtige Themen wurden besprochen wie

  • Vereinsauflösungen und Mitgliederrückgang
  • Mitgliederverwaltung
  • Veranstaltungen des Bayerischen Trachtenverbandes
  • Jahrestagungen und die anstehende Neuwahl im Herbst 2020

Mit derzeit 777 Heimat- und Volkstrachtenvereinen aus 22 Gauverbänden und mit 160.760 erwachsenen Mitgliedern geht der Bayerische Trachtenverband in das Trachtenjahr 2020. Diese Zahlen verkündigte Landesvorsitzender Max Bertl bei der Frühjahrstagung des Verbandes im WWK-Forum in Obermühl in der Gemeinde Raubling im Landkreis Rosenheim.

 

Max Bertl und seine Mitglieder des Landesausschusses (Gauvorstände, Sachgebietsleiter und Ehrenmitglieder) machen sich trotz vieler Aktivitäten und allgemein großer Beliebtheit in der Gesellschaft einige Sorgen um die Zukunft.

„In den letzten zehn Jahren haben sich in Bayern 48 Vereine aufgelöst, die sich zuvor um die Heimatpflege kümmerten und die insgesamt 4.607 Mitglieder hatten. Verschiedene Gründe haben zu den Auflösungen geführt, oftmals sind keine Verantwortlichen mehr zu finden, die sich den ehrenamtlichen Aufgaben widmen können oder wollen“ – so Max Bertl, der seit neun Jahren dem Bayerischen Trachtenverband voransteht, während der Tagung seinen 74. Geburtstag feiern konnte und das Amt des Landesvorsitzenden bei den turnusgemäßen Wahlen bei der Herbst-Tagung in jüngere Hände geben wird.

 

„Geben wir dem Ehrenamt wieder mehr Ehre!“ – diese Aufforderung formulierte in einem Grußwort Sebastian Friesinger als Landesvorsitzender des Bayernbundes und als derzeit kommissarischer Sprecher der Bürgerallianz Bayern, einem Zusammenschluss bayerischer Verbände mit 2,2 Millionen Mitgliedern. Friesinger, selbst seit 35 Jahren in verschiedenen Ämtern, ehrenamtlich und auch kommunalpolitisch sowie seit 40 Jahren als Hochzeitslader tätig, richtete seinen Appell nicht nur an die Trachtler selbst, sondern auch an die Politik und Gesellschaft.

 

Ein großes Zeichen der Hoffnung, dass in Bayern auch in Zukunft das Engagement für die Heimat- und Brauchtumspflege nicht nachlässt, konnte Armin Schmid als Vorsitzender der Bayerischen Trachtenjugend vermitteln. Laut jüngster Erhebungen gibt es im Bayerischen Trachtenverband 1.377 ausgebildete und zertifizierte Jugendleiterinnen und Jugendleiter, die sich im Vorjahr in 597 Vereinen bei 24 Jugendbildungs-Maßnahmen mit 124.917 jungen Leuten beschäftigt haben. In Abstimmung mit bayerischen Ministerien und Schulen arbeitet die Bayerische Trachtenjugend zusammen mit dem Bayernbund und mit dem Wertebündnis Bayern an verschiedenen Projekten, unter anderem zur Heimatkunde und zum Thema „MundARTWERTvoll“.

 

Kernstück der Veranstaltungs- und Seminar-Aktivitäten ist für Bayerns Trachtler das Trachtenkulturzentrum im niederbayerischen Holzhausen, dort findet am Samstag, 16. Mai das 1. Forum für Jugendarbeit und Jugend des Bayerischen Trachtenverbandes mit einem ganztägigem Programm statt. Weitere Aktivitäten in und mit der Öffentlichkeit sind mit dem Festring München sowie mit dem Bayerischen Rundfunk geplant. Höhepunkte im „Trachtensommer 2020“ sind heuer insgesamt 15 Gautrachtenfeste der einzelnen Gauverbände, sein insgesamt 100. Gaufest (seit 1904) feiert der Bayerische Inngau-Trachtenverband am Sonntag, 12. Juli und in Verbindung mit einer Ausstellung, die am 11. Juli in Ostermünchen eröffnet wird. Der Bayerische Inngau-Trachtenverband ist auch Gastgeber für die Jahrestagung des Bayerischen Trachtenverbandes mit Neuwahlen der Vorstandschaft und Sachgebietsleiter, diese findet am 10. und 11. Oktober in Oberaudorf im bayerischen Inntal im Landkreis Rosenheim statt.

 

In einem Grußwort bedankte sich Zweiter Bürgermeister Andreas Schober von der Gemeinde Raubling (mit selbst zwei aktiven Trachtenvereinen und insgesamt 73 Ortsvereinen) für das Engagement der Trachtler, das für einen lebfrischen Jahreslauf in den einzelnen Orten und im ganzen Land sorgt.

 

Nähere Informationen: www.trachtenverband-bayern.de oder Geschäftsstelle im Trachtenkulturzentrum Holzhausen, Telefon 08741-94977-110

 

Fotos: Anton Hötzelsperger


29. 01. 2020

Preisplatteln

der Gaugruppe Oberes Schlierach- und Leitzachtal

Schliersee Das Wertungsplatteln der Aktiven der Gaugruppe Oberes Schlierach- und Leitzachtal fand im neu erbauten Saal des Heimatmuseums in Schliersee statt. Vorstand Gerhard Niedermeier konnte acht aktive Gruppen aus vier Vereinen, sowie 24 Paare für die Einzelwertung begrüßen.


In zwei Durchgängen zeigten die Gruppen den sechs Wertern ihr Können. Hierbei setzten sich die Plattler aus Bayrischzell (A) mit 96 Punkten vor Agatharied A (98) und Agatharied B (132 Punkte) durch.
Bei der Einzelwertung traten die Paare in einem Durchgang an. Bei den Burschen stand nach diesem bereits der Sieger fest. Georg Bichmaier aus Agatharied erreichte mit 18 Punkten den 1. Platz, gefolgt von Hansi Walleitner aus Hausham (19 Punkte) und Thomas Huber (Agatharied, 20 Punkte) auf dem dritten Platz.
Die ersten Plätze bei den Dirndln gingen komplett nach Agatharied, wobei es hier jedoch drei Plattler brauchte, bevor die beste Dreherin feststand. Marianne Englhart (15/17/16 Punkte) konnte sich schlussendlich knapp als Siegerin vor Regina Bernöcker (15/17/17 Punkte) durchsetzen. Den dritten Platz erreichte Annalena Bernöcker mit 20 Punkten.

 

Vorstand Gerhard Niedermeier bedankte sich bei allen Teilnehmern, bei der Schlierseer Blasmusik, die für die musikalische Begleitung gesorgt hatten, sowie bei allen Gästen für ihren Einsatz für den Erhalt des bayrischen Brauchtums.

                                   Die Sieger im Preisplatteln: Gruppen- und Einzelwertung


22.1.2020

Oberlandler Trachtler beim

Neujahrsempfang in Kaltenbrunn

Schon seit vielen Jahren veranstaltet die CSU im Landkreis Miesbach einen Neujahrsempfang bei dem nicht nur Kommunalpolitiker (unterschiedlicher Parteien!) und Parteimitglieder, sondern viele wertgeschätzte Vertreter aus den Vereinen, Verbänden und Organisationen eingeladen sind. Unter den Gästen waren auch viele Trachtler des Oberlandler Gauverbandes vertreten. Vielen Dank für die Einladung und das gute Miteinander.

 

Früher noch in Wildbad Kreuth, kommt man nun in Kaltenbrunn zusammen. Festredner war diesmal kein geringerer als Ministerpräsident Markus Söder. Anschließend wurde der Behindertenbeauftragte Anton Grafwallner für sein großes Engagement für Menschen mit Behinderung geehrt.


20.1.2020

Oberlandler Trachtler zur Grünen Woche in Berlin

Zur Eröffnung der Grünen Woche sind einige Trachtler aus dem Oberland nach Berlin gefahren.
D‘Neureuther Gmund, der Heimatverein der amtierenden Bierkönigin Vroni Ettstaller, fuhr gar mit einem kompletten Bus in die Bundeshauptstadt und die Plattler durften in der Bayernhalle auftreten.

 

An den vorangegangenen Tagen informierten sich die Gmunder Trachtler über das politische Geschehen in Berlin und trafen sich u.a. mit Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan.


20.1.2020

19. Jugendtag

der Gaugruppe Oberes Schlierachtal- und Leitzachtal

Der Jugendtag der Gaugruppe „Oberes Schlierach-und Leitzachtal“ fand zuletzt in Schliersee im Bauerntheater statt. Die Trachtenjugend der vier Vereine von Bayrischzell, Schliersee, Hausham und Agatharied kam mitsamt zahlreichen Eltern, Großeltern und Vereinsvorständen zusammen. Gruppenvorstand Gerhard Niedermeier freute sich, dass er unter den Anwesenden

auch den 1. Bürgermeister von Schliersee, Franz Schnitzenbaumerbegrüßen durfte.

Eine kleine Besetzung der Schlierseer Blasmusik, unter der Leitung von Alois Prem, sorgte für die musikalische Begleitung für die jungen Plattler und Dreherinnen. Die ehrgeizigen Dirndl und Buam stellten sowohl beim Platteln in der Gruppe, als auch in der Einzelwertung ihr Können unter Beweis.

 

In der Gruppenwertung sicherte sich Schliersee A mit 93 Punkten den ersten Platz vor den Zweitplatzierten Bayrischzell B (101 Punkten) und Schliersee B (121 Punkten) auf Platz 3.

Bei den Einzelwertungen durfte sich Maria Lechner aus Bayrischzell mit 19 Punkten über den ersten Platz freuen. Auf Platz 2 folgte Regina Eham aus Agatharied (21 Punkten).

Im ersten Durchgang kamen Emily Messina aus Hausham und Anna Holzer aus Agatharied auf 23 Punkte, sodass um den dritten Platz gerittert werden musste. Emily Messina setzte sich hierbei mit 18 Punkten vor ihrer Konkurrentin mit 20 Punkten durch.

Bei den Burschen überzeugte Toni Kirner aus Bayrischzell mit 20 Punkten vor Leonhard Eham aus Agatharied (22 Punkte). Auch bei den Buben wurde um Platz 3 wieder gerittert. Leonhard Mair aus Agatharied konnte sich letztlich mit 30 und 23 Punkten vor Quirin Huber aus Hausham (30 und 27 Punkte) durchsetzen.

 

Am Ende des kurzweiligen 19. Jugendtages bedankte sich Gruppenvorstand Gerhard Niedermeier bei allen Beteiligten für die Teilnahme und bei den Vorplattlern und Jugendleitern, für ihren Einsatz für die Weitergabe und Erhalt des bayrischen Brauchtums.

                                       Sieger im Gruppenpreisplatteln und Einzelpreisplatteln


19.01.2020

Brauchtum leben!

Vorständetagung des Oberlandler Gauverbandes

Holzkirchen Zu Beginn der Tagung beschäftigte man sich wieder mit Formalien, wie der Absprache und Bekanntgabe der Termine des Gauverbandes und der angeschlossenen Trachtenvereine. Das Ergebnis zeigt, dass auch 2020 wieder ein abwechslungsreich
gefülltes Trachtlerjahr wird: Platteln, Volkstanz, Volksmusik und natürlich die Termine zur Trachtenwallfahrt nach Birkenstein und das Gaufest in Irschenberg stehen auf dem Programm, sowie einige Jubiläumsfeiern der angeschlossenen Trachtenvereine.

 

Brauchtum, Tracht und Tradition werden 2020 wieder mit viel Leben gefüllt.
Nach der Ausgabe der Trachtenkalender, die sämtliche wichtige Kontaktadressen des Bayerischen Trachtenverbandes enthalten, berichteten die Vorstände von den Aktivitäten aber auch von den Herausforderungen ihrer Vereine. Bei einigen Vereinen hat der
Generationenwechsel schon gut funktioniert, andere sind noch auf der Suche nach Nachfolgern, die Verantwortung im Verein übernehmen wollen. Dies wird in einigen Orten immer schwieriger. Auch der Oberlandler Gauverband selbst steht vor der Herausforderung einzelne Positionen neu zu besetzen.

Im Herbst stehen turnusgemäß Neuwahlen an, die diesmal einige Wechsel mit sich bringen wird. Die Vorstandschaft hat deshalb auch die Vereinsvorstände und die Vorstände der Gaugruppen um Unterstützung bei den bevorstehenden Neubesetzungen gebeten.

Trachtler übernehmen Verantwortung

Wechsel bei den Vorständen

Bei der Vorständetagung des Oberlandler Gauverbandes begrüßte Gauvorstand Hans Schwaiger die neuen Vorstände, die in den letzten Wochen und Monaten neu ins Amt gewählt wurden:

 

  • Gaugruppe Miesbach: neue 1. Vorsitzende Sandra Fink

  • D'Neureuther Gmund: Rupert Eibach
  • Pienzenau: Sepp Eckart
  • Schaftlach-Piesenkam: Anton Reiter

 

Die Vorstandschaft dankt den neuen Vorständen sehr, dass sie nun die Verantwortung an der Spitze übernehmen und wünscht allen viel Freude im neuen Amt und mit den neuen Aufgaben.